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Zum Anbauverbot für Genmais in Deutschland
Veröffentlicht am 16.04.2009, 18:54 Uhr 
Zuvor war der Anbau bereits in den EU-Ländern Österreich, Ungarn, Griechenland, Frankreich und Luxemburg untersagt worden. Mit der deutschen Entscheidung steigt die Wahrscheinlichkeit für ein EU-weites Verbot. Umweltverbände, Landwirte und Verbraucherschützer begrüßten das Verbot.
Die Entscheidung wird auch in Dithmarschens SPD mit Genugtuung aufgenommen. "Wir fordern schon seit langem eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Das haben wir auch in unserem Wahlprogramm festgelegt. Damit schützen wir unsere Umwelt und unterstützen die bäuerliche Landwirtschaft," so Angelika Hansen-Siebels, Kreisvorsitzende der SPD-Dithmarschen gegenüber unserer Zeitung. "Als nächsten Schritt fordere ich eine strengere Kennzeichungspflicht für Lebensmittel, die mit Hilfe genetischer Manipulation hergestellt wurden. Dann wird sich auch herausstellen, dass in Deutschland solche Lebensmittel nicht verkäuflich sind."
"Die behaupteten Vorteile wiegen nicht die schweren Risiken und Gefahren auf, die mit der Einführung genmanipulierter Pflanzen und Tiere verbunden sind. Neben der unkontrollierten und unkontrollierbaren Ausbreitung sind dies auch die Patentierung und die Monopolisierung von Saatguterzeugung und Tierzucht," so Hansen-Siebels weiter. "Die Profitinteressen multinationaler Konzerne wie Monsanto und einer industrialisierten Landwirtschaft dürfen nicht wichtiger sein, als Sicherheit für Bevölkerung und Umwelt."
Homepage: SPD-Dithmarschen
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